Steneosaurus bollensis
80x50x3.5 cm
Holzmaden; Lias Epsilon II/6
Spectacular Crocodile skull at perfect condition, restauration close to zero percent - quite unusual. All teeth natural, no additions. Bones in oustanding preservation quality, windpipe rings lying beside. The fossil was found in this context (in situ, no composite) and transfered to a massive Fleins slab including wall-hanging mould.
Offering on behalf of a local collector at a reasonable price, significantly less than offered by international retailers or at big fossil shows, definitely a good investment.
Steneousaurus findings are much rare than Ichthyosaurus, approximately 1/20.
This is an outstanding, all natural, no composite fossil in stunning museum quality.
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Der Krokodil-Jäger der Jurameere: Steneosaurus bollensis aus Holzmaden
Neben den berühmten Fischsauriern (Ichthyosauriern) und Knochenfischen (Saurostomus) gehörte Steneosaurus zu den Spitzenprädatoren, die vor rund 180 Millionen Jahren das Lias-Meer durchstreiften. Die Funde aus dem schwarzen Posidonienschiefer von Holzmaden sind aufgrund ihrer spektakulären, dreidimensionalen Erhaltung und anatomischen Präzision weltweit begehrte Sammler- und Museumsstücke.
Biologie und Lebensweise
Steneosaurus bollensis gehört zur ausgestorbenen Gruppe der Thalattosuchier, einer hochspezialisierten Gruppe von Meereskrokodilen. Trotz seines Echsen-ähnlichen Namens war er ein echter Krokodilverwandter, was durch seine Zähne belegt wird, die auf eine primär fischfressende (pescatarianische) Ernährung hindeuten. Mit einem langgestreckten, stromlinienförmigen Körper und einem langen, muskulösen Schwanz war er hervorragend an das Leben im offenen Wasser angepasst.
Seine Lebensweise wird oft mit der heutiger Salzwasserkrokodile verglichen, wobei fossile Hinweise darauf hindeuten, dass er problemlos zwischen Inseln schwimmen und möglicherweise auch an Land gehen konnte. Seine kräftigen Kiefer und zahlreichen Zähne waren ideal, um große Fische und vermutlich auch Ammoniten zu fangen.
Die Besonderheit der Holzmaden-Funde
Ein Fossil von Steneosaurus aus den Schieferbrüchen rund um Holzmaden besticht durch die außergewöhnliche Konservierung im feinkörnigen Sediment. Die anoxischen (extrem sauerstoffarmen) Bedingungen am Meeresgrund verhinderten die Zersetzung durch Aasfresser und ermöglichten die Erhaltung nicht nur der massiven Skelettknochen, sondern oft auch filigraner Details und sogar Mageninhalte.
Bemerkenswert sind Funde von Steneosaurus bollensis mit regenerierten Schwanzenden, die belegen, dass diese urzeitlichen Jäger in der Lage waren, Verletzungen zu überstehen und zu heilen. Die Einbettung im dunklen Gestein lässt die knöchernen Strukturen plastisch hervortreten und verleiht dem Stück eine zeitlose, fast grafische Ästhetik.
Konservatlagerstätte Holzmaden: Ein Fenster in die Urzeit
Wie auch die berühmten Seelilien- und Fischsaurier-Funde verdankt dieser Meeresjäger seine Erhaltung der bedeutendsten Fossil-Lagerstätte der Welt. Ein Exemplar des Steneosaurus bollensis ist daher weit mehr als eine Versteinerung – es ist ein eindrucksvolles Dokument urzeitlicher Jagddynamik und ein exquisites Exponat für jede anspruchsvolle paläontologische Sammlung.









