Messel Diplocynodon darwini
ca. 100 cm (Fossil), 25×100 cm (Matrix)
Grube Messel, Darmstadt, Deutschland
Absolute Rarität, eines von insgesamt 50 gefundenen Krokodilen der Spezies Diplocynodon
darwini (davon zahlreiche unvollständig). Komplettes Exemplar von stattlicher Größe. Seinen eigenem „Charme“ verdankt das Fossil der disloziierten Einbettung seiner Knochen. Das zweite Messel-Krokodil, das nach unserer Beobachtung, seit Jahrzehnten zum Kauf angeboten wird. Ein „perfektes“ wurde zuletzt für 200.000,- € versteigert.
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Diplocynodon darwini – Das Panzer-Krokodil aus dem subtropischen Messel
Das Darwin-Doppelhundszahnkrokodil ist der wohl populärste Reptilienfund aus der UNESCO-Welterbe Grube Messel. Während die Urpferdchen oft die Schlagzeilen beherrschen, sind es diese archaischen Panzerechsen, die das Bild des „Tödlichen Paradieses“ vor 48 Millionen Jahren vervollständigen.
Doch lassen Sie sich nicht von seiner relativen Häufigkeit täuschen: Ein wirklich gut erhaltenes Exemplar, bei dem die Knochenplatten des Rückens noch im Verbund liegen, ist eine paläontologische Rarität.
Mehr als eine Ikone: Der Name ist Programm
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- Die markanten „Hundszähne“: Sein Name rührt von einem speziellen Reißzahnpaar im Ober- und Unterkiefer her, das bei geschlossenem Maul von der Seite sichtbar bleibt – ein Merkmal, das ihn von den meisten modernen Krokodilen unterscheidet.
- Ein Brückentier der Evolution: Diplocynodon vereint Merkmale von Alligatoren und Kaimanen. Er belegt eindrucksvoll, dass diese Gruppen einst in Europa heimisch waren, bevor sie sich in ihre heutigen Verbreitungsgebiete zurückzogen.
- Vollständige Osteoderm-Panzerung: Im Gegensatz zu vielen heutigen Verwandten besaß D. darwini eine extrem dichte Panzerung aus knöchernen Hautplatten (Osteodermen), die sogar am Bauch ausgeprägt war.
Die feinen Details – worauf Sammler achten:
- Präzision der Transfermethode: Da Messel-Fossilien in Kunstharz umgebettet werden müssen, ist die Qualität der Präparation entscheidend. Achten Sie auf die filigranen Finger- und Zehenknochen, die oft bis in die Krallenspitzen erhalten sind.
- Schädel-Details: Bei Spitzenstücken sind die feinen Poren der Knochenoberfläche und die spitzen, kegelförmigen Zähne perfekt in der Matrix sichtbar.
- Kompakte Ästhetik: Besonders begehrt sind Jungtiere von etwa 15–30 cm Länge. Sie lassen sich hervorragend auf ästhetischen Platten präsentieren und zeigen oft eine noch filigranere Skelettstruktur als die bis zu einen Meter großen Alttiere.
Das Herzstück für die Reptilien-Sammlung
Ein Diplocynodon ist weit mehr als nur ein „Beifang“ der Säugetiergrabungen. Er ist das Sinnbild für das eozäne Ökosystem und steht als „lebendes Fossil“ in seiner wissenschaftlichen Strahlkraft den großen Funden in nichts nach.






