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Solnhofen Ophiopsis sp.

1.950,00 

Schmelzschuppenfisch Ophiopsis aus dem Solnhofener Plattenkalk (Jura). Vollständiges Exemplar in guter Erhaltung. Attraktives Sammlerstück - Rarität!

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Solnhofen Ophiopsis sp.

Fundort: Langenaltheim, Langenaltheimer Haardt; Solnhofener Revier/ Deutschland
Lithostratigraphie: Unter-Tithonium, Weißjura-Gruppe, Altmühltal-Formation, Obere Solnhofen-Subformation
Biostratigraphie: Hybonotum-Zone, Rueppelianus-Subzone, rueppelianus-Horizont
Alter: ca. 150,8 - 152 Mio. Jahre +/- 2 Mio. Jahre
Größe Platte: ca. 30 x 15 cm
Größe Fossil: ca. 25 cm (größte Ausdehnung)

Seltener „Schmelzschupper“ mit glänzendem Schuppenkleid.

Authentisches Fossil in Originalmatrix, nicht umgebettet. Mit Provenienznachweis.

Angeboten im Kundenauftrag. Bitte nehmen Sie keine Zahlung im Shop vor. Verkauf im Namen und auf Rechnung des Eigentümers.

Ophiopsis sp. – Der grazile Jäger mit der markanten Beflossung

Die Gattung Ophiopsis gehört zur Familie der Ophiopsidae und ist ein charakteristischer, wenn auch im Vergleich zu Caturus seltenerer Raubfisch der oberjurassischen Lagunenlandschaft. Er zeichnet sich durch eine besonders harmonische Körperproportion und eine spezialisierte Flossenmorphologie aus, die ihn als wendigen Schwimmer kennzeichnet.

Wissenschaftliche Einordnung und Morphologie

    • Körperform: Ophiopsis besitzt einen moderat langgestreckten, seitlich leicht abgeflachten Körper. Die Silhouette ist weniger massiv als bei Ionoscopus, was auf eine hohe Manövrierfähigkeit in strukturierten Lebensräumen hindeutet.
    • Flossenmerkmale: Ein diagnostisches Hauptmerkmal ist die lange, saumartige Rückenflosse, die bei vielen Arten der Gattung eine beträchtliche Basislinie einnimmt. Die Schwanzflosse ist deutlich gegabelt und zeigt eine fortschrittliche Symmetrie (homocerk), was auf effiziente Fortbewegung im Freiwasser schließen lässt.
    • Bezahnung: Der Kiefer ist mit spitzen Fangzähnen besetzt, die Ophiopsis als aktiven Räuber ausweisen, der sich primär von kleineren Fischen und Krebstieren ernährte.

Die feinen Details – worauf Sammler achten:

  • Die Rückenflosse: Das wichtigste Qualitätsmerkmal bei Ophiopsis ist die Vollständigkeit der langen Rückenflosse. Bei exzellent erhaltenen Stücken sind die feinen Flossenstrahlen in ihrer gesamten Länge bis zum hinteren Körperdrittel verfolgbar.
  • Schuppenstruktur: Die Schuppen sind mit einer glänzenden Ganoin-Schicht überzogen. In der fossilen Erhaltung bilden sie oft ein sehr regelmäßiges, rautenförmiges Muster, das die Körperkontur plastisch hervorhebt.
  • Kopfregion: Die Deckknochen des Schädels sind bei dieser Gattung meist sehr kompakt überliefert. Besonders die großen Augenhöhlen und die feine Ornamentierung der Kopfknochen sind bei hochwertigen Präparaten ein ästhetischer Schwerpunkt.

Ein Highlight für jede Solnhofen-Kollektion

Ophiopsis ist das passende Objekt für Sammler, welche die ästhetische Vielfalt und die spezialisierten Schwimmformen der jurassischen Fischfauna dokumentieren möchten. Er repräsentiert eine elegante Linie von Raubfischen in einem Ökosystem, das von hoher ökologischer Ausdifferenzierung geprägt war. Ein Fossil dieser Güte ist nicht nur eine Wertanlage, sondern ein Fenster in eine Zeit, als Bayern noch ein subtropisches Inselparadies war.

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