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Solnhofen Caturus sp.

1.500,00 

Raubfisch Caturus aus dem Solnhofener Plattenkalk (Jura). Vollständiges Exemplar in guter Erhaltung. Attraktives Sammlerstück - eindrucksvolle Größe!

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Solnhofen Caturus sp.

Fundort: Langenaltheim, Langenaltheimer Haardt; Solnhofener Revier/ Deutschland
Lithostratigraphie: Unter-Tithonium, Weißjura-Gruppe, Altmühltal-Formation, Obere Solnhofen-Subformation
Biostratigraphie: Hybonotum-Zone, Rueppelianus-Subzone, rueppelianus-Horizont
Alter: ca. 150,8 - 152 Mio. Jahre +/- 2 Mio. Jahre
Größe Platte: ca. 50 x 30 cm
Größe Fossil: ca. 40 cm (größte Ausdehnung)

Klassischer „Raubfisch“ guter Größe.

Authentisches Fossil in Originalmatrix, nicht umgebettet. Mit Provenienznachweis.

Angeboten im Kundenauftrag. Bitte nehmen Sie keine Zahlung im Shop vor. Verkauf im Namen und auf Rechnung des Eigentümers.

 

Caturus sp. – Der flinke Jäger des Jurameeres

Dieses Fossil repräsentiert einen der dominantesten Raubfische des Solnhofen-Archipels aus dem Oberjura (ca. 150 Mio. Jahre). Als Vorfahre der heutigen Kahlhechte zeichnet sich Caturus durch seinen stromlinienförmigen Körper und seine räuberische Lebensweise aus. 

Wissenschaftliche Einordnung und Morphologie

    • Evolutionäre Eleganz: Als entfernter Verwandter des heutigen Kahlhechts (Amia calva) zeigt Caturus eine Anatomie, die perfekt auf die Jagd im Freiwasser abgestimmt war. Er ist das Paradebeispiel für einen Knochenschmelzschupper (Holostei), der die Lagunen des Solnhofen-Archipels beherrschte.
    • Der „Killer-Instinkt“ im Stein: Im Gegensatz zu friedlichen Kleinfischen wie Leptolepides findet man bei Caturus oft die spektakulärsten Erhaltungszustände: Gelegentlich sind sogar die letzten Mahlzeiten im Magenbereich oder Beutefische direkt im weit aufgerissenen Maul dokumentiert.
    • Ästhetik des Kontrasts: Die dunklen Knochenstrukturen und die feinen Flossenstrahlen heben sich meist prachtvoll vom cremefarbenen oder hellgelben Solnhofener Kalkstein ab – ein visuelles Meisterwerk der Natur.

Die feinen Details – worauf Sammler achten:

  • Die markante Schwanzflosse (Homocerkie): Sein  Markenzeichen ist die tief gegabelte, große Schwanzflosse. Bei Top-Exemplaren sind die einzelnen Flossenstrahlen bis in die Spitzen filigran erhalten und vermitteln noch heute den Eindruck von Kraft und Vortrieb.
  • Das furchteinflößende Gebiss: Achten Sie auf den Schädel! Ein echtes Sammlerstück offenbart die spitzen, nadelartigen Fangzähne in den kräftigen Kiefern. Die Erhaltung des Schädels in seiner ursprünglichen Tiefe ist ein entscheidendes Qualitätsmerkmal.
  • Die filigrane Beschuppung: Während andere Fische grobe Panzer tragen, besitzt er feinere Schuppen, die oft einen seidigen Glanz auf der Gesteinsoberfläche hinterlassen. Idealerweise liegt das Schuppenkleid lückenlos und ohne Versatz vor.

Ein Highlight für jede Solnhofen-Kollektion

Caturus ist der Klassiker unter den Raubfischen aus Solnhofen schlechthin. Er repräsentiert die Spitze der Nahrungskette in einem Ökosystem, das vor 150 Millionen Jahren von Flugsauriern und Urvögeln wie dem Archaeopteryx geteilt wurde. Ein Fossil dieser Güte ist nicht nur eine Wertanlage, sondern ein Fenster in eine Zeit, als Bayern noch ein subtropisches Inselparadies war.

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