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Bundenbach Hapalocrinus elegans

290,00 

Seelilie Hapalocrinus elegans auf Trilobitenrest aus dem Devon von Bundenbach (Hunsrückschiefer). Exzellente Details auf ungebrochener Schieferplatte - museal.

Bundenbach Hapalocrinus elegans auf Chotecops-Rest

7 cm (Fossil), 16×21 cm (Matrix)
Bundenbach; Grube Obereschenbach

Delikate Platte mit juveniler Seelilie, aufsitzen auf Trilobiten-Rest, ungebrochen. Schmuckstück.

 

Hapalocrinus frechi – Die stachelige Schönheit des Hunsrückschiefers

Ein graziler Klassiker aus der Gruppe der Seelilien

Seelilien (Crinoiden) gehören zu den ästhetischsten Zeugnissen der Urzeit. Diese Art ist dabei eine der bekanntesten und beliebtesten Arten des Hunsrückschiefers. Mit ihren weit gefächerten Armen und den charakteristischen Stachelstrukturen verleiht sie jeder Schieferplatte eine unvergleichliche Eleganz.

 

Die feinen Details – woran man Hapalocrinus frechi erkennt:

Obwohl die Abgrenzung zur verwandten Art H. elegans oft fließend ist, besitzt frechi ganz spezifische Merkmale, die Sammlerherzen höher schlagen lassen:

  • Die „Bewaffnung“: Kennzeichnend sind ein bis zwei markante, lange Stacheln direkt an den Radialplatten sowie weitere, alternierende Stacheln an den oberen Rückenseiten der Arme. Diese feinen Details sind ein Beweis für eine exzellente Erhaltung.
  • Das Arm-System: Die Arme gabeln sich mindestens zweimal (dichotom), was in der Regel zu einer prachtvollen Krone mit 20 Armenden führt. Besonders filigran sind die feinen Armanhänge (Pinnulae), die rhythmisch an jedem zweiten Armglied ansetzen.
  • Der Stiel: Im Gegensatz zu anderen Arten ist der Stiel von Hapalocrinus frechi rund und aus interessanten, doppelkegelförmigen Gliedern aufgebaut – eine Struktur, die dem Fossil zusätzliche Plastizität verleiht.

Eine paläontologische Besonderheit: Gastfunde

Ein absolutes Highlight für Spezialisten: In seltenen Glücksfällen lässt sich beobachten, wie sich die Schnecke Platyceras direkt auf dem Analsack der Seelilie festgesetzt hat. Diese Symbiose (oder Parasitismus) bietet einen faszinierenden Einblick in die Biologie vor 400 Millionen Jahren.

Warum Bundenbach-Fossiliensammler diese Art lieben

Besonders begehrt sind Schieferplatten, die nicht nur ein Einzelexemplar zeigen, sondern ganze Kolonien. Wenn Individuen in unterschiedlichen Altersstadien – vom kleinen Jungtier bis zur majestätischen, ausgewachsenen Lilie – nebeneinander liegen, wird die Platte zu einer Momentaufnahme eines uralten Lebensraums.

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