, ,

Bundenbach Eospondylus primigenius

495,00 

Feiner Schlangenstern Eospondylus Schlangenstern aus dem Devon von Bundenbach (Hunsrückschiefer), auf ungebrochener Platte - exzellente Details wie Bestachelung

Bundenbach Eospondylus primigenius

11 cm (Fossil), 15×16 cm (Matrix)
Bundenbach; Grube Obereschenbach

Seltener, fein bestachelter Schlangenstern auf ungebrochener Platte. Exzellente Details.

 

Eospondylus primigenius – Die seltene Kostbarkeit aus Bundenbach

Ein filigranes Juwel für Kenner der devonischen Schlangensterne.

Während Arten wie Furcaster die Klassiker des Hunsrückschiefers sind, stellt Eospondylus primigenius eine echte Besonderheit dar. Er ist eng mit der Gattung Furcaster verwandt – was man an den charakteristisch zu Wirbeln verschmolzenen Ambulakralplatten erkennt –, doch in der Fundhäufigkeit ist er deutlich seltener. In hervorragender Erhaltung ist diese Gattung daher oft das Ziel passionierter Spezialisten.

 

Die feinen Details – Anatomie der Extraklasse:

  • Charakteristische Körperscheibe: Der auffälligste Unterschied zu seinen Verwandten liegt in der runden Scheibe. Diese schließt lediglich zwei Armwirbel ein und ist mit winzigen, dachziegelartig angeordneten Plättchen bedeckt – eine Struktur, die dem Fossil eine fast schuppige, sehr edle Textur verleiht.
  • Stiefel und Sicheln: Unter dem Mikroskop offenbart sich die wahre Meisterschaft der Natur: Die Wirbelhälften der Arme sind markant stiefelförmig ausgebildet, während die Seitenschilde eine elegante Sichelform aufweisen.
  • Das Prunkstück: Die Bestachelung: Das absolute Highlight ist jedoch sein Stachelbesatz. Bei exzellenter Erhaltung und einer meisterhaften Präparation zeigen sich außergewöhnlich lange Stacheln, die dem Tier eine fast strahlende Aura auf der dunklen Schieferplatte verleihen.
  • Klassische Merkmale: Wie bei allen echten Ophiuroidea (Schlangensternen) liegt auch hier die Madroporenplatte auf der Unterseite (oral) – ein wichtiges Detail für die wissenschaftliche Einordnung.

Warum ein Eospondylus in jede Hunsrück-Sammlung gehört:

Durch seine mäßig langen Arme wirkt dieser Schlangenstern sehr kompakt und harmonisch. Er ist nicht so ausladend wie ein Furcaster decheni, besticht aber durch eine wesentlich höhere Seltenheit und die einzigartige Plättchenstruktur seiner Scheibe.

Qualität und Präparation

Da die langen Stacheln und die zarten Scheibenplättchen äußerst fragil sind, erfordert diese Gattung höchste Präzision bei der Freilegung. Ein Stück, bei dem die „Sichelschilde“ und der volle Stachelkranz sichtbar sind, stellt eine bedeutende Bereicherung für jede Dokumentation des rheinischen Unterdevons dar.

Nach oben scrollen