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Bundenbach Codiacrinus schultzei

375,00 

Seelilie Codiacrinus schultzei aus dem Devon von Bundenbach (Hunsrückschiefer). Kelch mit exzellenten Detals auf ungebrochener Schieferplatte. Sehr ästhetisch.

Bundenbach Codiacrinus schultzei

6.0 cm (Krone), 11.5×13 cm (Matrix)
Bundenbach; Grube Obereschenbach

Ästhetische Seelilie auf ungebrochener Platte, detailreich.

 

Codiacrinus schultzei – Die imposante Seelilie des Hunsrückschiefers

Massiv, formvollendet und von seltener Ästhetik.

Wer die Crinoiden des Devons liebt, kommt an dieser Art nicht vorbei. Diese Seelilie ist kein feingliedriges Leichtgewicht, sondern ein beeindruckender Vertreter der Inadunata, der durch seine ungewöhnlichen Dimensionen und seine klare, fast architektonische Struktur besticht. Ein Prachtstück für Sammler, die das Besondere suchen.

 

Die markanten Merkmale – was Codiacrinus schultzei so einzigartig macht:

  • Der monumentale Kelch: Das Herzstück dieser Art ist der außergewöhnlich große, schüsselförmige Kelch. Im Gegensatz zu vielen anderen Arten wirkt dieser Körper massiv und stabil. Die unteren Armbereiche sind hier nicht starr verwachsen, sondern „frei“ in den Kelch eingefügt – ein klassisches Merkmal der Inadunata, das hier besonders deutlich zutage tritt.
  • Hufeisen-Gelenke & Arm-Architektur: Ein Blick durch die Lupe lohnt sich: Die oberen Radialplatten zeigen markante, hufeisenförmige Gelenkflächen. Von hier aus entfaltet sich ein komplexes System: Die Arme gabeln sich dreifach (dichotom), was der Krone eine beeindruckende Dichte verleiht.
  • Die „gepanzerten“ Spitzen: Ein faszinierendes Detail sind die oft eingerollten Armspitzen. Ähnlich wie bei Taxocrinus wirken sie fast schützend, doch diese Gattung setzt noch eins drauf: Die Spitzen sind mit feinen, kleinen Dornen besetzt – ein wehrhaftes und zugleich filigranes Detail, das bei einer guten Präparation wunderbar zur Geltung kommt.
  • Der charakteristische Stiel: Auch der Stiel ist ein Identifikationsmerkmal. Er kommt ohne Seitenarme (Cirren) aus und verjüngt sich elegant nach unten. Besonders ästhetisch sind die kräftig gezahnten Nähte der Stielglieder, die wie eine feine Verzahnung wirken und dem Fossil eine wunderbare Haptik verleihen.

 

Ein Highlight für jede systematische Bundenbach-Sammlung

Der perfekte Kontrastpunkt zu den feinen Hapalocrinus-Arten. Er repräsentiert die Widerstandsfähigkeit des devonischen Riffs. Ein Exemplar mit gut erhaltenen, gezahnten Stielgliedern und der typischen hufeisenförmigen Armbasis ist nicht nur ein wissenschaftliches Dokument, sondern ein echtes Designobjekt der Natur.

 

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