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Solnhofen Mesuropetala muensteri

390,00 

Libelle (Dragonfly) Mesuropetala aus dem Solnhofener Plattenkalk (Jura). Kleinod, vollständig mit feinen Details, naturbelassen. Delikates Sammlerstück- selten!

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Solnhofen Mesuropetala muensteri

Fundort: Langenaltheim, Langenaltheimer Haardt; Solnhofener Revier/ Deutschland
Lithostratigraphie: Unter-Tithonium, Weißjura-Gruppe, Altmühltal-Formation, Obere Solnhofen-Subformation
Biostratigraphie: Hybonotum-Zone, Rueppelianus-Subzone, rueppelianus-Horizont
Alter: ca. 150,8 - 152 Mio. Jahre +/- 2 Mio. Jahre
Größe Platte: 17 x 17 cm
Größe Fossil: 8.5 cm (größte Ausdehnung)

Delikate Libelle (Dragonfly) - nicht koloriert.

Authentisches Fossil in Originalmatrix, ungebrochene Platte. Negativ („Delle“) = Unterseite der (oberen) Hangendplatte = Hauptplatte mit überwiegender Fossilsubstanz.  Im Gegensatz zu geschätzt 95% aller am Markt angebotenen Exemplare im Naturzustand, d.h. nicht koloriert!

Angeboten im Kundenauftrag. Bitte nehmen Sie keine Zahlung im Shop vor. Verkauf im Namen und auf Rechnung des Eigentümers. Kontakt: info@fossiland.com

 

Libellen (Dragonfly) – Die Insekten-Ikonen aus Solnhofen

Libellen (Odonata) gehören zu den spektakulärsten und begehrtesten Fossilien der weltweit berühmten Solnhofener Plattenkalke (Oberjura, ca. 150 Mio. Jahre). Als „Edelsteine der Paläo-Entomologie“ verkörpern sie eine anatomische Perfektion, die sich über Jahrmillionen kaum verändert hat. 

 

Wissenschaftliche Einordnung und Morphologie

  • Lebende Fossilien: Libellen waren bereits im Jura hochspezialisierte Raubinsekten. Ihre Fähigkeit, Kopf und Flügel unabhängig voneinander zu bewegen, machte sie zu den erfolgreichsten Jägern der Lüfte.
  • Phänomenale Erhaltung: Der extrem feinkörnige Kalkschlamm der bayerischen Lagunen erlaubte eine Konservierung, die weltweit ihresgleichen sucht. Oft ist die komplexe Flügeladerung – das „Fingerabdruck-System“ der Libellenbestimmung – bis in die kleinste Zelle erhalten.
  • Ein seltener Glücksfall: Da Libellen Landbewohner sind, mussten sie durch Stürme oder Entkräftung auf die giftigen Bodenschichten der Lagunen sinken, um dort ohne Zersetzung eingebettet zu werden. Jede Libelle ist somit ein seltener „Bote vom Festland“.

Die Giganten und Grazien – Exemplarische Gattungen:

    • Cymatophlebia: Der „Klassiker“ unter den Solnhofen-Libellen. Sie besticht durch ihre beeindruckende Größe und die oft perfekt gespreizten Flügelpaare. 
    • Stenophlebia: Bekannt für ihre charakteristisch schmalen Flügel und den extrem schlanken Hinterleib. Sie wirkt besonders grazil.
    • Urogomphus: Ein kräftiger Vertreter mit oft sehr markanter Flügelzeichnung. 
    • Mesuropetala: Eine kleinere, aber wissenschaftlich hochinteressante Form.

Die feinen Details – worauf Sammler achten:

  • Das Flügelgeäder (Venation): Das entscheidende Kriterium für den Wert ist die Vollständigkeit der vier Flügel. Sind die feinen Queradern und das Pterostigma (Flügelmal) klar erkennbar, handelt es sich um ein museales Exponat.
  • Körper und Facettenaugen: Ein Top-Fossil zeigt den segmentierten Hinterleib (Abdomen) und den kräftigen Brustabschnitt (Thorax). Bei außergewöhnlichen Funden ist sogar die Wölbung der großen Facettenaugen am Kopf plastisch erhalten.
  • Symmetrie der Einbettung: Sammler bevorzugen Stücke, bei denen die Flügel nicht übereinanderliegen, sondern wie im Flug oder in Ruheposition flach auf der Platte ausgebreitet sind. Diese „Draufsicht“ maximiert die ästhetische Wirkung.

Ein Highlight für jede Solnhofen-Kollektion

Eine Libelle aus Solnhofen ist das Highlight für jede paläontologische Insekten-Sammlung. Sie erzählen die Geschichte einer Zeit, in der die Vorfahren unserer heutigen Flugkünstler bereits die Lüfte beherrschten. Ein Libellenfossil ist nicht nur ein wissenschaftliches Dokument, sondern ein filigranes Kunstwerk aus Stein.

Quellverweis -> hier

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